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Museen | 09.10.2015 | 10:29

Vortrag im Naturmuseum: Die Samen und ihr großes Potential

Sie können Tausende von Jahren überdauern und in Sachen Umweltschutz einen wichtigen Beitrag leisten – die Rede ist von den Pflanzensamen, denen am 13. Oktober im Naturmuseum in Bozen ein Vortrag gewidmet ist. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Pflanzensamen sind richtige Zeitkapseln: Am 13. Oktober gibt es dazu einen Vortrag (FOTO: Naturmuseum Südtirol)Pflanzensamen sind richtige Zeitkapseln: Am 13. Oktober gibt es dazu einen Vortrag (FOTO: Naturmuseum Südtirol)

Pflanzensamen sind richtige Zeitkapseln: Bei entsprechender Konservierung können sie Tausende von Jahren überdauern. In Keimplasmabanken werden Samen und anderes Vermehrungsgut von Pflanzen aufbewahrt. Die möglichen Anwendungsbereiche sind sehr vielfältig: Sie reichen von der Erforschung der Samenbiologie über die Keimungsökologie und Wiedereinführung ausgestorbener Spezies bis hin zur Renaturierung von degradierten Lebensräumen.

Der Vortrag „Keimplasmabanken und Umweltschutz“ erläutert die Bedeutung und Chancen dieser Banken. Er findet in italienischer Sprache und bei freiem Eintritt am Dienstag kommender Woche, 13. Oktober, um 20 Uhr im Naturmuseum Südtirol in Bozen statt.

Der Referent ist Costantino Bonomi, Leiter des Bereichs Botanik des Museums „Muse“ in Trient und Verantwortlicher des Herbariums, der Keimplasmabank, des tropischen Gewächshauses und der botanischen Gärten des Muse in Viote und Arco (Trentino). Zudem beteiligt er sich an vier europäischen Projekten zum Erhalt der Pflanzen und zur Didaktik.

Weitere Informationen zum Naturmuseum Südtirol, Bindergasse 1, in Bozen, gibt es unter der Telefonnummer 0471 412964 und im Internet unter www.naturmuseum.it.

Ein Überblick über alle Museen des Landes ist hingegen auf dem Südtiroler Museumsportal unter www.museen-suedtirol.it zu finden.

 

(SAN)

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